Der Luzerner Blumenladen mit Tradition

Seit 1973 gibt es Floradiso an der Hirschmattstrasse. Dort macht die Architektur mit Stahlträgern und dem Kommerzeinbau aus 1971 immer noch einen Teil vom Bild der Luzerner Neustadt aus.

In den 70er Jahren wurde das Floradiso vom Ehepaar Peter und Maria Heini gegründet und die Ladenfläche liebevoll ausgebaut. Die Architektur sollte einer neutralen Theaterkulisse gleichen, welche die Blumen als Hauptakteure in Szene setzt. Dabei war die Idee des Gesamtkunstwerks im Zentrum und so verschmelzen die einzelnen Möbel mit dem ganzen Raum. Mit zylinderförmigen Leuchten typisch für die 70er Jahre werden diese Möbel bis heute beleuchtet. 

Um das Gesamtkunstwerk abzurunden, wurde auch bei der Namenswahl und Typografie darauf geachtet, dass es ins Gesamtbild passt.

 

Seit 2003 ist das Floradiso in den Händen von Alexia und Joël Plomb. Nach fünf Jahren Mitarbeit bei den Vorbesitzern, durfte sie den Blumenladen übernehmen. Nach der Übernahme konnte Alexia mit ihrem Team dem guten Namen treu bleiben und viele neue Kunden gewinnen. Die typischen Merkmale des Floradisos wurden dabei übernommen und so konnte der Charme des Floradiso, trotz Übernahme, über die Jahrzehnte beibehalten werden. 

In den über 48 Jahren wurde aus dem Floradiso ein Traditionsgeschäft mit einem grossen Kundenstamm, der immer wieder gerne auf hohe Qualität und das freundliche Personal setzt.  Schlicht und einfach, aber mit dem gewissen etwas ist für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. 

Neben klassischen Meisterwerken, werden auch aufwändigere Mitbringsel und handwerkliche Einzelstücke angeboten. Von Kugeln aus Gewürznelken bis hin zu veredelten Gefässen gibt es eine Breite Auswahl - die Blumen stehen aber immer im Mittelpunkt.

Dabei werden auch gerne hochwertige Stoffe, wie Protea, Ingwerblüten oder Heliconia benutzt.

In der Blumenwelt von Floradiso wird aber auch auf den Menschen geachtet. So spüren die Kunden die familiäre Stimmung im Team. Auch ist es wichtig, dass immer eine Lernende die Möglichkeit hat, sich ausbilden zu lassen. So durften über die Jahre schon einige Lernende im Floradiso lernen, als Floristinnen auf eigenen Beinen zu stehen. 

Mit gewählten Accessoires wie Weizenkornkerzen oder handgemachten Übertöpfen oder von Künstlern ausgestellten malerischen Werken im Schaufenster wird das Angebot von Floradiso abgerundet und vereint sich bis heute zu einem Gesamtkunstwerk.